Ciprian de Cartagina

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Ciprian de Cartagina, născut Thascius Caecilius Cyprianus, (n. cca. 200, Cartagina - d. 14 septembrie 258) a fost un scriitor creștin, episcop de Cartagina, unul din cei mai importanți scriitori creștini din primele secole. Biserica Ortodoxă îl prăznuiește pe 2 octombrie.

Opere[modificare | modificare sursă]

Epistolae, 81 de scrisori,[1] între care

  • Scrisorile comunității din Roma și ale papei Corneliu din anii 250/253,
  • Briefe aus der Zeit der decischen Verfolgung, die Cyprian von seinem Fluchtort aus an Klerus und Volk richtet (Januar 250 bis März 251),
  • Briefe aus der Zeit des Novatianischen Schismals und des Ketzertaufstreits

Tratate

  • Ad Donatum (An Donatus): In dieser Schrift kontrastiert Cyprian – kurz nach seiner Taufe – begeistert das neue Leben der Getauften mit dem Heidentum; so geißelt er den Krieg durch den Vergleich eines Mordes mit der ungleich größeren Grausamkeit allgemeinen Blutvergießens.
  • De habitu virginum (Über die Haltung der Jungfrauen), ähnlich wie Tertullian in De cultu feminarum wendet sich Cyprian gegen übertriebene Putzsucht von Frauen, insbesondere der gottgeweihten Jungfrauen (249)
  • De lapsis (Über die Gefallenen): Wichtig für die Haltung Cyprians zur Frage der unter dem Druck der Verfolgungen gefallenen Christen (d. h. derer, die heidnische Opfer dargebracht und so den christlichen Glauben verleugnet hatten), adressiert an die römischen Bekenner (251);
  • De ecclesiae catholicae unitate (Despre unitatea bisericii catolice): principala operă a lui Ciprian, (scrisă în 251 zur Zeit der Synode von Karthago) eine eindringliche Mahnung zur Einheit der Kirche, die garantiert wird von der Einheit des Bischofsamtes. „Habere non potest Deum patrem qui ecclesiam non habet matrem.“ (Wer die Kirche nicht als Mutter hat, kann Gott nicht als Vater haben, De unit. eccl. 6). Die Schrift entstand wohl 251 und ist sowohl gegen das Schisma des Novatian in Rom gerichtet wie gegen innergemeindliche Gegner Cyprians; in der Forschung besonders umstritten ist die doppelte Überlieferung des „Primatskapitels“: im 4. Kapitel gibt ein Teil der Überlieferung eine Haltung wieder, die den Primatsansprüchen Roms entgegenkommt, in einem anderen Teil der überlieferten Handschriften wird in diesem Kapitel die Vorrangstellung des Bischofs von Rom weniger positiv behandelt. Die heutige Forschung geht davon aus, dass vermutlich beide Versionen von Cyprian stammen, wobei die primatsfreundliche vermutliche die ältere ist, und später, während des Streites mit Bischof Stefan I. von Rom, einer Revision unterzogen wurde. (vgl. die Einführung von Paolo Signiscalco in der französisch/lateinischen Ausgabe von De Unitate catholicae ecclesiae, Sources chrétiennes No. 500, Paris 2006)[2]
  • De dominica oratione (Über das Gebet des Herrn): Erklärung des Vater Unser und allgemeine Bemerkungen zum Thema Gebet, stark beeinflusst von Tertullians De oratione;
  • Ad Demetrianum (An Demetrius): Apologetische Schrift, Polemik gegen Angriffe der Heiden, insbesondere auch gegen den Vorwurf, die in der Mitte des 3. Jahrhunderts deutlich werdenden Krisen- und Katastrophenszenarien im römischen Reich seien der Vernachlässigung der alten Götter und damit den Christen anzulasten; ähnlich:
  • Quod idola dii non sint;
  • De mortalitate (Über die Sterblichkeit): Trostschrift angesichts einer Pestepidemie (252 oder später);
  • De opere et eleemosynis (Über gute Werke und Almosen): Mahnung zum (finanziellen) Beistand innerhalb der christlichen Gemeinde;[3]
  • De bono patientiae (Über das Gut der Geduld), beeinflusst von Tertullians De patientia;
  • De zelo et livore (Über Eifersucht und Neid), eine kleine Schrift nach Art einer Predigt (251/52 oder 256/57);
  • Ad Quirinum, testimoniorum libri tres (An Quirinus, drei Bücher Schriftbeweise): Eine Sammlung von Bibelstellen, besonders wertvoll da sie die typologische Art des Umgangs Cyprians mit der Bibel, v. a. dem Alten Testament, dokumentiert. Das erste Buch stellt eine Apologie gegen die Juden dar, das zweite widmet sich Fragen der Christologie und das dritte den christlichen Pflichten und Tugenden (249/50);
  • Ad Fortunantum (An Fortunatus): ebenfalls eine Sammlung von Bibelzitaten (zum Thema Verfolgung und Martyrium; entstanden vermutlich während der Verbannung in Curubis), aus 253 oder 257;
  • Sententiae episcoporum numero LXXXVII de haereticis baptizandis (Äußerungen der 87 Bischöfe zur Taufe der Häretiker): Sitzungprotokoll einer karthagischen Synode (256 n. Chr.) zum Thema der sgn. Ketzertaufe.

Note[modificare | modificare sursă]

  1. ^ Textul în traducere germană
  2. ^ Textul latin
  3. ^ Text der BKV-Übersetzung

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